Mit "Das tut gut" gibt's einen neuen MTW

17 Jahre hielt der gebrauchte MTW (Mannschaftstransportwagen) der Freiwilligen Feuerwehr Hittbergen. Insgesamt hat er in diesem Jahr ein Alter von 21 Jahren erreicht.
Als im vergangenen Jahr die Sparkasse ihre Förderinitiative "Das tut gut" für ihre Giro-Privileg-Kunden ins Leben rief, bewarb sich die Feuerwehr mit ihrem Projekt "Sicherheit für die Jugendfeuerwehr" bei dieser Aktion. Denn ein neues Fahrzeug bedeutet auch wesentlich mehr Sicherheit für den Transport der Kids.
Was keiner so richtig glaubte: Die Sparkassenkunden wählten das Projekt aus und förderten so die Anschaffung mit 8.414,00 €.
Mit weiteren Spenden Hittbergener Bürger, einem Lüneburger Unternehmer und Unterstützung der Samtgemeinde konnte ein neuer Renault beschafft werden. Samtgemeindebürgermeister Laars Gerstenkorn überreichte die Fahrzeugschlüssel an den stv. Gemeindebrandmeister Wolfgang Pingel, der sie anschließend an den Hittbergener Ortsbrandmeister Andreas Rund weitergab.
Zahlreiche Gäste, Abordnungen der Feuerwehren aus der Samtgemeinde und Mitarbeiter der Sparkasse waren bei dieser Fahrzeugübergabe anwesend.


vlnr
Samtgemeindebürgermeister Laars Gerstenkorn
Ortsbrandmeister Andreas Rund
stellv. Gemeindebrandmeister Wolfgang Pingel


der neue MTW


Gruppenbild - aufgenommen Sparkasse Lüneburg
Text und Foto (1 + 2) © Alfred Schmidt Pressewart SG-Feuerwehr Scharnebeck




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Gelungener Gemeindefeuerwehrtag in Lüdersburg

Die viele Mühe und Arbeit hat sich gelohnt! Nur zufriedene Gesichter konnte die Feuerwehr Lüdersburg zum Abschluss des diesjährigen Samtgemeindefeuerwehrtages sehen. Eine tolle Organisation, super Wetter und spannende Wettkämpfe sorgten für einen rundherum gelungenen Tag.
Ortsbrandmeister Thomas Gaute hatte neben dem eigentlichen Wettkampf noch einige Überraschungen für die Teilnehmer parat. So konnten die Feuerwehren an einer Dorfralley teilnehmen, wo Wissen und Geschicklichkeit gefragt war. Hier siegte die Gemeinschaftsgruppe Hohnstorf/Hittbergen.
Da einige Gemeinden im Kreisgebiet keine eigenen Wettkämpfe mehr austragen, übernahm die Samtgemeinde für diese Feuerwehren die nötigen Wettkämpfe, damit sich die Mannschaften auch für die Kreiswettkämpfe qualifizieren können. Für die Samtgemeinde Bardowick war hier die Feuerwehr St. Dionys erfolgreich, für die Stadtfeuerwehren Lüneburg die Mannschaft aus Oedeme.
Gemeindesieger der Samtgemeinde Scharnebeck wurde die Feuerwehr aus Artlenburg knapp vor der Gruppe Hohnstorf/Hittbergen und Jürgenstorf. Auch hier hatte Thomas Gaute eine Überraschung parat: Nachdem der alte Wanderpokal endgültig vergeben war, stiftete die Feuerwehr Lüdersburg einen neuen: Über ein Meter hoch, nur mit 2 Personen zu tragen: Ein veredelter Überflufhydrant.
Bei den Pokalwettkämpfen siegte in der Gruppe TS die Feuerwehr Wendhausen vor Artlenburg und Vastorf. In der Gruppe LF siegte Garze vor Bleckede und Vastorf.
Bei den Jugendfeuerwehren siegte die Jugendfeuerwehr Artlenburg vor Lüdershausen und der der Gruppe BaHiJü (Barförde/Hittbergen/Jürgenstorf).


Die siegreiche Gruppe Artlenburg mit dem neuen Wanderpokal

Text und Foto © Alfred Schmidt Pressewart SG-Feuerwehr Scharnebeck



Erstes TSF-W in Dienst gestellt

Das erste TSF-W (Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank) innerhalb der Samtgemeinde Scharnebeck (Landkreis Lüneburg) wurde jetzt bei der Freiwilligen Feuerwehr Barförde in Dienst gestellt.
Die die tagsüber berufliche Abwesenheiten von Einsatzkräften haben vor Jahren bereits zur Zugbildung geführt; in einem Brandfall werden tagsüber immer mind. 3 Feuerwehren alarmiert. Doch ist das nur ein halber Schritt. Mit dem jetzt angeschafften Fahrzeug braucht die Feuerwehr Barförde nicht mehr zu warten, bis ein wasserführendes Fahrzeug vor Ort ist, sondern kann selbst schon einen Erstangriff tätigen. Gerade im ländlichen Bereich ist das äußerst wertvoll und kann viel Schaden verhindern.
Lange Jahre musste Ortsbrandmeisterin Sabine Burmester auf dieses Fahrzeug warten. Eigentlich sollte Barförde bereits im Jahre 2007 ein neues Fahrzeug erhalten. Da die Feuerwehr Echem durch einen Glücksfall ein gebrauchtes Hilfeleistungslöschfahrzeug kaufen konnte, verzichteten die Barförder auf die Neuanschaffung und übernahmen erst mal das gebrauchte TSF aus Echem. Dieses Fahrzeug wird nun durch das neue TSF-W abgelöst. Samtgemeindebürgermeister Laars Gerstenkorn übergab in einer Feierstunde die Schlüssel an Gemeindebrandmeister Arne Westphal, der sie anschließend an die Ortsbrandmeisterin weitergab und ihr mit dem neuen Fahrzeug allzeit gute Fahrt wünschte.
Auf einem MAN-Fahrgestell TGL 8.180 baute der Feuerwehrfahrzeughersteller Ziegler aus Mühlau / Sachsen das Fahrzeug auf. Aufgrund der Führerscheinproblematik wurde das Fahrzeug von 8,8to auf 7,5to abgelastet. Dadurch ist es mit dem neuen Feuerwehr-Führerschein zu fahren.
Damit bei einem Erstangriff mehr Wasser (statt 600l sind 800l an Bord) zur Verfügung steht, wurden Abstriche an der Beladung getätigt.
4 PA-Träger, davon 2 innerhalb der Staffelkabine sorgen für einen ausreichenden Sicherheitseinsatz der Einsatzkräfte. Insgesamt 11 C- und 10 B-Schläuche werden mitgeführt. Die TS (Tragkraftspritze) ist an den Tank als Förderpumpe angeschlossen, kann aber mit wenigen Handgriffen wieder zu einer transportablen TS zurück gerüstet werden.
Als Beleuchtung sind 2 tragbare Scheinwerfer á 1000 Watt und ein pneumatischer Lichtmaster mit 2x 1000 Watt verladen. Als Stromquelle steht ein 7,5 KVA-Stromaggregat zur Verfügung.












Text und Foto © Alfred Schmidt Pressewart SG-Feuerwehr Scharnebeck





Blitzeinschlag sorgt für Großfeuer

Während eines heftigen Gewitters in der vergangenen Nacht über der Samtgemeinde Scharnebeck schlug ein Blitz in der Ortschaft Bockelkathen in eine Lagerhalle ein. Kurze Zeit später stand der erste Teil der Hallen in Flammen.
Gegen 0:40 Uhr wurden die Feuerwehren des 4. Zuges (FF Echem, FF Jürgenstorf, FF Lüdersburg) alarmiert, kurz darauf noch die Wehren des 1. Zuges (FF Scharnebeck, FF Boltersen, FF Rullstorf. Zur Ablösung der Atemschutzgeräteträger kamen gegen 02:10 Uhr die Feuerwehren des 3. Zuges (FF Hittbergen, FF Barförde FF Hohnstorf). Insgesamt waren ca. 130 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle.
In dem ersten Teil der Hallen mit den Maßen 15m x 15m war ein Mähdrescher geparkt sowie in Front eine Tankstelle mit 3.500 Liter Dieselkraftstoff. Der Mähdrescher brannte komplett aus, die Tankstelle wurde unter ständiger Wasserabgabe gekühlt. In der dahinterliegenden Lagerhalle mit den Maßen 50m x 22,5m waren weitere landwirtschaftliche Großgeräte gelagert. Dem Feuer zum Opfer gefallen sind u. a. mehrere Anhänger, Düngerstreuer, eine Beregnungsanlage, diverse andere Maschinen sowie eine 500m² große Photovoltaikanlage, die sich über die eine Hallendachhälfte erstreckte.
Des Weiteren waren dort auch zwei IBC´s mit jeweils 1.000 Liter Dieselkraftstoff gelagert, die der Reihe nach explodierten und für zwei riesige Feuerpilze sorgten. Auch mehrere Gasflaschen sind unter der enormen Hitze explodiert. Eine dieser Flaschen flog bei der Explosion den Einsatzkräften entgegen, zum Glück hat sie alle verfehlt und niemand ist zu Schaden gekommen. Durch schnelles Handeln der Einsatzleitung konnte ein Übergreifen des Feuers auf den daneben stehenden Rinderstall sowie dem Wohnhaus verhindert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht nach ersten Schätzungen von einem Schaden in Höhe von 700.000 € aus.







Text und Foto © Florian Hundhausen stellv. Pressewart SG-Feuerwehr Scharnebeck





Kreisfeuerwehr Lüneburg

Feuerwehren des Landkreises Lüneburg sind gut
ausgebildet, vorbereitet und motiviert

Am Samstag, den 23. Februar hatte Kreisbrandmeister Torsten Hensel zur Jahreshauptversammlung der Kreisfeuerwehr in die gut gefüllten Lopautalhalle in Amelinghausen eingeladen. Vertreter aus Politik und Wirtschaft, Mitglieder fast aller Feuerwehren des Landkreises, benachbarter Feuerwehren, befreundete Hilfskräfte, sowie diverse Medienvertreter waren anwesend.

"Die Zahl der Feuerwehren im Kreis ist rückläufig!" so der Kreisbrandmeister. 2012 mußte die Feuerwehr Pinnau (Amt Neuhaus) Ihren Dienst mangels aktiver Beteiligung von Kameraden, einstellen. Die anfallenden Einsätze müssen nun die benachbarten Feuerwehren aus Kaarßen/Bitter und Tripkau übernehmen. "Immer weniger Menschen wollen sich der Aufgaben des Ehrenamtes annehmen", so der KBM weiter. Es gibt immer weniger Nachwuchs in den örtlichen Bereichen, dort wo auch am Tag die Schlagkraft von freiwilligen Feuerwehren gefordert ist.
Um dem entgegen zu wirken, hat das Land Niedersachsen für die Niedersächsischen Feuerwehren eine Image-Kampagne gestartet. "Stell Dir vor Du drückst . und alle drücken sich!" ist eines der Mottos mit denen man versucht, Mitglieder für die Aufgaben der Feuerwehren zu gewinnen.

Aber auch die Einsatzzahlen gingen in 2012 leicht zurück. Zum vergangenen Jahr wurden 45 Einsätze we-nigen von den Brandschützern in Stadt und Landkreis gefahren.
Hervorgehoben wurde von Hensel als einer der größten Schadensfälle, der Großbrand bei der Fa. Zajons, im Industriegebiet in Melbeck. Insgesamt waren hier 975 Feuerwehrleute aus verschiedenen Samtgemein-den und der Hansestadt Lüneburg im Einsatz. Dazu kamen rund 60 Einsatzkräfte von THW, DRK, SEG und ASB. Hier hat sich das Krisenmanagement auf Kreiseben bewährt, man hat hervorragend zusammen gearbeitet.
Die Schadenssumme bei Bränden insgesamt belief sich auf 8.075,000,-- Mio €, man konnte aber in etwas das Sechsfache an Werten erhalten.

Dann ging der Kreisbrandmeister in seinem Jahresbericht auf Veränderungen bei der Kreisfeuerwehrbereit-schaft 1, in der Kreisausbildung, Jugendfeuerwehr ein. Hier kam es durch personelle Veränderungen zu Umstrukturierungen, bzw. Verbesserungen, was nur möglich ist, wenn Kameraden zu Ihren Aufgaben in den Ortfeuerwehren, bereit sind zusätzlich Dienste in diesen Fachbereichen zu übernehmen. Auch das Thema Digitalfunk wurde angesprochen. Der derzeitige Sachstand zeigt, dass bei 9 von 11 Kommunen, Funkgeräte in den Fahrzeugen eingebaut wurden.

Dass es aber ohne das Engagement auch aus der Wirtschaft nicht geht, zeigte sich an zwei tollen Bespielen.
So spendete die Fa. Holz-Herbst aus Lüneburg, die im Vorjahr selbst von einem Großfeuer betroffen war und bei der viele Feuerwehrleute aus Lüneburg arbeiten, Geld zur Beschaffung für Ausrüstung und Gerät in Stadt und Kreis. Weiterhin lobte die Fa. Marwitz insgesamt 10 x 500,-- € aus, die für Ortfeuerwehren auf Kreisebne eingesetzt werden sollen.

Nach diversen Grußworten kam Torsten Hensel zum in diesem Jahr recht umfangreiche Punkt 7 der Tagesordnung: Ehrungen, Verabschiedungen, Ernennungen und Beförderungen.

Bei einem Fußballspiel in Neetze bekam einer der jungen Spieler den Ball auf den Brustkob, kurz darauf kippte er bewußtlos um. Der Hauptfeuerwehrmann Stefan Malta, reagierte sofort. Er lief zu dem Jungen, stellte einen Herz-Kreislaufstillstand fest und begann zusammen mit dem Vater mit den Wiederbelebungs-maßnahmen, bis der Rettungsdienst eingetroffen war. Dafür erhielt er die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes in Silber.
Weiterhin wurde der Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Kaarßen, Roland Wölper für sein langjähriges Engagement geehrt.
Für seine 18jährige Tätigkeit als stellv. und Ortsbrandmeister der Stützpunktfeuerwehr Soderstorf, sowie als Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1,und sehr aktiver Feuerwehrmann in seiner Feuerwehr , wurde Herbert Heuer mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet.

Bei den Verabschiedungen und Ernennungen wurde es recht voll vor dem Rednerpult. Verabschiedet wurden :
Matthias Kleps als Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 (Umwelt), Klaus-Dieter Weidemann als stellv. Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft 2, Herbert Heuer als stellv. Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1, Wilhelm Hövermann als "Führungsassistent" in der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1, Jörg Niemann als stellv. Zugführer des Gefahrgutzuges und Kreisausbil-der, Wettbewerbsrichter Heinz Kistenbrügger, sowie Kreisausbilderin die Martina Suuck und der Kreisaus-bilder Claus Kollrich.

In diesem Zusammenhang wurden folgende Personen ernannt: Bei der Kreisfeuerwehrbereitschaft I zum stellv. Bereitschaftsführer, OBM Uwe Rahlfs, als Zugführer Was-sertransportzug 1 BM Torsten Dittmer, sein Stellvertreter wurde BM Michael Schlüter. Neuer Zugführer Wassertransportzuges 3 wurde OBM Christoph Brohm, sowie sein neuer Stellvertreter BM Erik Meyer. Als Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft II wurde HBM Volker Gätjens berufen , sein neuer Stell-vertreter wird OBM Ralf Harst. Letztlich wurde noch der HLM Sönke Arpe zum Zugführer des Gefahrgutzugs ernannt.

Befördert wurden aus der Kreisfeuerwehrbereitschaft, Oberlöschmeister Sönke Arpe zum Hauptlöschmeis-ter und aus der Kreisjugendfeuerwehr Oberlöschmeister Mattias Knaack zum Hauptlöschmeister.

Bei den Gemeindebrandmeistern, Oberlöschmeister Bernd Wehling zum Hauptlöschmeister, Oberlösch-meister Volker Gätjens zum Hauptlöschmeister, Oberlöschmeister Markus Braun zum Hauptlöschmeister, Hauptlöschmeister Dirk Baumann zum ersten Hauptlöschmeister und Hauptlöschmeister Mirko Dannenfeld zum Ersten Hauptlöschmeister.

Um 11.35 Uhr schloß der KBM die Versammlung, nicht ohne auf die Einladung zum gemeinsamen Essen, welches wieder aus der Küche des 4. Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft kam, hinzuweisen!

Die Beförderten

vl vordere Reihe: Mirko Dannenfeld, Matthias Knaack, Sönke Arp, KBM Torsten Hensel
hintere Reihe Volker Gätjens, Bernd Wehling, Markus Braun Dirk Baumann

Besondere Ehrung

vlnr KBM Torsten Hensel, Stefan Malta, Roland Wölper

Verabschiedet aus der Kreisbereitschaft

vlnr Mathhias Kleps, Herbert Heuer, Wilhelm Hövermann,
Verabschiedung Kreisausbilder: Jörg Niemann, Claus Kollrich, Martina Suuck
Verabschiedung Kreiswettbewerbsrichter: Heinz Kistenbrügger

Neu ernannt in Kreisbereitschaft I

vlnr stellv. Bereitschaftsführer Uwe Rahlfs, Zugführer Thorsten Dittmer
stellv. Zugführer Michael Schlüter,
Zugführer Christian Brohm und sein Stellv. Erik Meyer

Neu ernannt in Kreisbereitschaft II

vlnr Bereitschaftsführer Volker Gätjens, stellv. Bereitschaftsführer Ralf Harst,
Zugführer Gefahrgutzug Sönke Arpe

Fotos © Rainer Schütze Pressewart SG-Amelinghausen




Ortsbrandmeisterin freut sich über Beförderung

Zu diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte Ortsbrandmeisterin Sabine Burmester neben den zahlreich erschienenen Aktiven auch den Kreisbrandmeister Torsten Hensel, den Feuerschutzausschussvorsitzenden und Bürgermeister Alfred Ritters, den Gemeindebrandmeister Arne Westphal sowie eine Abordnungen der Feuerwehr Hittbergen, Hohnstorf und Wendewisch begrüßen.
Das Jahr 2012 war ein ruhiges Jahr für die Feuerwehr Barförde. Lediglich zu einem Brandeinsatz wurde die Wehr alarmiert. Bei diesem Zimmerbrand in Wendewisch konnte durch das umsichtige und schnelle Handeln des Pflegepersonals bei der Evakuierung und Bekämpfung des Entstehungsbrandes schlimmeres verhindert werden. Dem zufolge kommt die Wehr auf 5 Einsatzstunden. Neben etlichen Übungen im Ort wurde an 3 Zugübungen teilgenommen, 7 Lehrgänge an der FTZ in Scharnebeck und der niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle absolviert, sodass die Wehr insgesamt 1690 Stunden Gesamtdienstzeit geleistet hat. Die Feuerwehr verfügt über 30 aktive Kameraden, 14 Kameraden in der Altersabteilung und 54 Fördermitglieder.
Nach seinen Grußworten beförderte Kreisbrandmeister Torsten Hensel eine überrascht wirkende Sabine zur Brandmeisterin.
Neuaufgenommen in die Riege der Aktiven konnte Sabine den FM Anwärter Jan Harms und den FM Alexander Peters. Bei den diesjährigen Wahlen mussten die Posten des stellv. Ortsbrandmeister und des Sicherheitsbeauftragten neu gewählt werden. Ralf Vick wurde einstimmig zum neuen stellv. Ortsbrandmeister und Lars Röber einstimmig zum neuen Sicherheitsbeauftragten von der Versammlung gewählt.
Bei den anstehenden Beförderungen wurden folgende Kameradin und Kameraden befördert:
zur Feuerwehrfrau: Dominique Vick,
zum Feuerwehrmann: Bastian Hartz,
zum Hauptfeuerwehrmann: Ralf Vick

Beförderung von Sabine Burmester

vlnr Torsten Hensel, Sabine Burmester, Arne Westphal

Wechsel beim stellvertretenden Ortsbrandmeister

vlnr der "Neue" Ralf Vick, Sabine Burmester, der "Alte" Alfred Ritters
Alle Geehrten und Beförderten

vlnr Arne Westphal, Dominique Vick, Jan Harms, Sabine Burmester, Alexander Peters, Lars Röber, Ralf Vick, Alfred Ritters, Torsten Hensel

Text und Foto © Florian Hundhausen stellv. Pressewart SG-Feuerwehr Scharnebeck




2012 war ein ruhiges Jahr

Vor dem traditionellen Grünkohlessen begrüßte Ortsbrandmeister Andreas Rund alle Kameradinnen, Kameraden, Mitglieder der Altersabteilung, die Fördermitglieder und Ehrengäste.
Unter ihnen Samtgemeindebürgermeister Laars Gerstenkorn, Bürgermeister, stv. Ortsbrandmeister Barförde und Feuerschutzausschussvorsitzender Alfred Ritters,
den Gemeindebrandmeister Arne Westphal, Ortsbrandmeisterin Barförde Sabine Burmester, den stv. Ortsbrandmeister Hohnstorf/Elbe Ingo Ohlrogge und den Jugenwart der JF Ba-Hi-Jü Florian Henke..
Genüsslich gestärkt konnte dann die Hauptversammlung beginnen.
In seinem Rückblick begrüßte Andreas Rund, dass das Jahr 2012 relativ ruhig verlaufen ist. Es waren nur vier Einsätze zu verbuchen, darunter allerdings ein sehr Trauriger mit einem Schwerverletzten. Die Mutter des verletzten 19 Jahre alten Jungen dankte den Wehren, insgesamt waren drei Feuerwehren beteiligt, für den gut koordinierten Einsatz mit einer Geldspende.
Auch wenn es nur vier Einsätze waren, die Stunden (circa 2000), die für Schulungen, Übungen, Osterfeuer, Maifest, Laternenumzug und Teilnahme an Wettkämpfen ehrenamtlich geleistet wurden, sind nicht mit Geld aufzuwerten.
Und Geld ist nötig im Jahr 2013. Es muss ein neuer MTW (Mannschaft-Transport-Wagen) angeschafft werden und für die Unterbringung ein Carport am Feuerwehrgerätehaus angebaut werden. Zuschüsse hierfür sind von der Samtgemeinde und Gemeinde schon signalisiert worden.
Zur Zeit verfügt die Freiwillige Feuerwehr Hittbergen über 39 aktive Kameraden, 19 Alterskameraden, 49 Fördermitglieder und 13 Jugendliche in der gemeinsamen Jugendfeuerwehr Ba/Hi/Jü (Barförde/Hittbergen/Jürgenstorf).
Neben der Ausstattung mit digitalem Funk ist die Alarmierung 2012 um ein SMS-Alarmsystem erweitert worden.
Die einzelnen Abteilungsleiter waren überwiegend mit den Leistungen ihrer Mannschaft zufrieden.
Allerdings gibt es zurzeit zu wenig Atemschutzträger und auch bei den Jugendlichen fehlt es an Nachwuchs.
Die Grußreden der Ehrengäste hatten alle den Tenor, dass es ohne eine funktionsfähige Freiwillige Feuerwehr in den Dörfern einfach nicht geht und man deshalb alles unternehmen, müsse diese zu fördern.
Gemeindebrandmeister Arne Westphal hatte die Aufgabe der Beförderungen und Ehrungen übernommen. Marco Schmidt und Marcel Dittrich wurden beide zum Oberfeuerwehrmann befördert, Thomas Schmidt zum Oberlöschmeister und Florian Hundhausen zum Löschmeister.
Geehrt wurden Matthias Rund für 25, Günter Lüchau für 40 und Willi Junge für 60 Jahre Mitgliedschaft.
Zum Abschluss ermahnte Ortsbrandmeister Andreas Rund alle Bürger, auf dem Platz für das Osterfeuer keinen "Hausmüll" abzuladen. Verstöße werden zukünftig geahndet.

Alle Geehrten und Beförderten mit der Wehrführung und der SG-Führung
vlnr Laars Gerstenkorn, Arne Westphal, Matthias Rund, Marcel Dittrich,
Thomas Schmidt, Florian Hundhausen, Willi Junge, Marco Schmidt,
Alfred Ritters, Andreas Rund

Text und Foto © Inge Heitland, Hohnstorf